Benediktushof: Tod - Entwicklungsmotor und Transformation des Lebens

„Weil der Mensch vom Tod verfolgt wird,
wird er sich der Vorstellung eines vollkommenen
Lebens bewusst und beginnt,
dessen Mittel und Möglichkeiten auszuloten“
Mira Alfassa


Die Sprungfedern von Geburt und Tod gehören zum Leben. Der Tod erzeugt Entsetzen, Auflehnung, Verzweiflung, Unverständnis. Warum werden wir überhaupt geboren, wenn es doch nur um zu sterben ist?
Mira Alfassa sagt: „Wir haben einen ständigen Begleiter auf der gesamten Reise von der Wiege bis zum Grab; wir werden ständig von dieser Bedrohung, dieser Todespräsenz begleitet. Daneben gibt es in den Zellen einen Ruf nach der Macht des Ewigen von solcher Intensität, die ohne diese konstante Bedrohung nicht da wäre. Dann versteht man und beginnt recht konkret zu spüren, dass all diese Dinge nur Mittel sind, die Manifestierung zu verstärken, sie voranzutreiben und noch vollkommener zu machen“.
Was sagen Sri Aurobindo und Mira Alfassa über die Bedeutung des Todes, den Umgang mit der Todesangst und die Begleitung von Sterbenden und gerade Verstorbenen?
Mit Texten von Sri Aurobindo und Mutter und Meditationen widmen wir uns diesen Themen.

So: 28.04.19, 18.00 - 21.00 Uhr
Mo: 29.04.19, 07.00 - 21.00 Uhr
Di: 30.04.19, 07.00 - 13.00 Uhr

Leitung: Lucie Ferens
Gebühr: 140 € zuzüglich Unterkunft und Verpflegung

Das Meditationszentrum Benediktushof in Holzkirchen (bei Würzburg) ist seit 15 Jahren ein Ort, an dem unterschiedliche meditative Übungswege des Ostens und des Westens angeboten werden, die sich religionsübergreifend verstehen. Durch Willigis Jägers Arbeit entwickelte sich der Benediktushof zu einem der bekanntesten und größten Zentren dieser Art in Europa. Die meisten Menschen, die den Benediktushof besuchen, erfahren die stille kraftvolle Atmosphäre des Ortes, umgeben von viel Natur als sehr unterstützend. www.benediktushof-holzkirchen.de